Eilmeldung

Eilmeldung

Kunstfrühling auf der Iberischen Halbinsel

Sie lesen gerade:

Kunstfrühling auf der Iberischen Halbinsel

Schriftgrösse Aa Aa

Zurück zu den Wurzeln der modernen Kunst schickt uns die Serralves Stiftung in Porto – mit den Arbeiten von Bethan HUWS aus Wales. “Fountain” – so der Titel ihrer Ausstellung zeigt die Künstlerin auf der Sinnsuche, die dabei sinn-entleerte Objekte und Orte neu zusammenbringt.

Bethan HUWS: “Für mich ist das eine Art Brückenschlag zwischen Kunstgeschichte, zeitgenössischer Kunst und dem Gemütszustand der Menschen – da meine ich aber die auf der Stasse, nicht die Spezialisten. So arbeite ich – oder versuche es zumindest.” Die Ausstellung nebenan zeigt den Maler Raoul De Keyser aus Belgien. Kurator Ulrich Loock ist begeistert, wie er seine Wasserfarben vom Konkreten zur Abstraktion schwimmen lässt – und auch wieder zurück. Ulrich Loock: “Raoul De Keyser zählt zu den Malern, die ihren Spass vermitteln an der Sinnlichkeit des Malens und der Arbeit am Bild. Bethan gelingt das auch, aber auf ihre Art, vielleicht eher intellektuell. Die beiden sind ein schönes Beispiel für die künstlerische Verschiedenheit, die wir in unserer Arbeit hier vermitteln wollen.” “Fountain” von Bethan HUWS und Raoul De Keysers Aquarelle bis Mitte Mai in der Serralves Stiftung, Porto – im Norden Portugals.

Weiter zum Guggenheim Museum in Bilbao – und zu Cai Guo-Qiang mit “I Want To Believe”. Die Multimedia-Kunst des Chinesen war schon im Guggenheim Museum in New York ein Riesenerfolg. Und im nationalen Kunstmuseum in Peking, als Kulturbeigabe zu den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr.

Cai Guo-Qiang ist seit 20 Jahren als Künstler, Kurator und Happening-Erfinder rund um den Globus unterwegs. Die Retrospektive ist die erste Solo-Praesentation eines chinesischen Künstlers im Guggenheim-Museum in Bilbao – zu sehen bis September.