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Open-Air-Messe des Papsts in Kamerun

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Open-Air-Messe des Papsts in Kamerun

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Papst Benedikt der 16. hat in Kamerun seine erste Messe auf afrikanischem Boden zelebriert – der Höhepunkt seiner Afrika-Reise.

Im voll besetzten Sportstadion der Hauptstadt Jaunde warnte er die rund 60.000 Gläubigen vor der “Tyrannei des Materialismus”. Zuvor hatte er für Versöhnung und einen vertieften Dialog von Christen und Moslems geworben und Kamerun dabei als positives Beispiel gelobt. Die katholische Kirche hat auf dem afrikanischen Kontinent großen Zulauf. In Kamerun sind etwa vierzig Prozent Christen. Bei seinem Besuch übergab Benedikt der 16. auch ein Arbeitsdokument an die afrikanischen Bischöfe zur Vorbereitung der im Herbst im Rom geplanten zweiten Afrika-Synode. An diesem Freitag wird der Papst weiter nach Angola reisen. Im Vorfeld seines ersten Afrika-Besuchs hatte er mit seinen Äußerungen über Kondome eine internationale Polemik ausgelöst: Seiner Ansicht nach verschlimmert die Nutzung von Kondomen das HIV-Problem, statt es zu lösen.