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Vertragshändler wollen Opel retten

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Vertragshändler wollen Opel retten

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Die deutschen Opel-Händler wollen dem angeschlagenen Autobauer unter die Arme greifen. Drei Jahre lang wollen sie für jeden verkauften Neuwagen 150 Euro in einen Rettungsfonds einzahlen.

Damit sollen 400 bis 500 Millionen Euro zusammenkommen – mit denen sich die Händler an dem Unternehmen beteiligen wollen. Ein Hoffnungsschimmer – auch für die Gewerkschaften, erklärt Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz: “Viel wichtiger ist noch, das öffentliche Signal, was gegeben wird, dass die Händler, dann auch zusammen mit den Mitarbeitern in die Zukunft des Unternehmens vertrauen und ihr Geld investieren in das Unternehmen und es wird kein Peanuts sein, es werden dreistellige Millionen-Beträge sein.” Das Geld soll helfen, die Tochter des Insolvenz gefährdeten US-Reisen General Motors aus der Krise zu führen. Aber die Händler fordern, dass eine eigenständige, neue Aktiengesellschaft geschaffen wird, an der GM nur noch eine Minderheitsbeteiligung halten darf. Gemeinsam mit den Arbeitnehmern beim Hersteller wollen die Händler eine Sperrminorität organisieren.