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Renault sorgt für Unstimmigkeiten

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Renault sorgt für Unstimmigkeiten

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Der französische Autohersteller Renault hat für Unstimmigkeiten zwischen Slowenien und Frankreich gesorgt.

Der französische Industrieminister hatte mitgeteilt, dass Renault einen Teil der Produktion des Clios von Slowenien zurückholt und dafür im Juni rund 400 neue Jobs in der Anlage Flins nahe Paris schafft. In Slowenien entstand dadurch die Sorge, Arbeitsplätze im heimischen Werk Novo Mesto könnten verloren gehen. Doch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy stellt klar: “Ich habe mit dem slowenischen Ministerpräsidenten gesprochen. Ich habe ihm gesagt, dass er keine Arbeitsplätze verlieren wird. Dass es solch eine Nachfrage und Zuwachs gibt und Renault entschieden hat, 400 Arbeitsplätze zu schaffen, stimmt mich als Präsidenten der Franzöischen Republik froh. Unseren slowenischen Freunden wird nicht ein einziger Arbeitsplatz weggenommen. Das ist genau das, was ich mir gewünscht habe.” Die Nachricht sorgte bei den Renault-Mitarbeitern für gute Stimmung. Denn zuerst sollen den Beschäftigten, die in weniger gut laufenden Werken arbeiten, die Jobs angeboten werden. Und in Slowenien beruhigten sich auch die Gemüter. Im heimischen Werk soll dafür die Fertigung des Twingos hochgefahren werden.