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Höhere Boni für AIG-Manager

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Höhere Boni für AIG-Manager

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Die Affaire um die Bonuszahlungen an Manager des angeschlagenen US-Versicherungskonzerns AIG weitet sich aus. Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Connecticut, Richard Blumenthal, gab bekannt, dass insgesamt Boni in Höhe von 160 Millionen Euro an die Manager geflossen sind, das sind fast 40 Millionen mehr als bisher bekannt. Der marode Konzern hat bislang mehr als 125 Milliarden Euro staatlicher Hilfen erhalten. Durch die AIG-Affaire gerät Finanzminmister Timothy Geithner weiter unter Druck. US-Präsident Barack Obama erklärte nun in einem Interview, er werde ein etwaiges Rücktrittsgesuch Geithners nicht annehmen. Geithner wird vorgeworfen, frühzeitig von den Bonuszahlungen gewusst und ganz allgemein nicht schnell genug einen Rettungsplan für die Banken vorgelegt zu haben. Die öffentliche Empörung über die Bonuszahlungen macht sich unterdessen Luft: Während Demonstranten vor Gebäuden der AIG protestierten, organisierten etwa 40 Aktivisten in Connecticut eine Fahrt zu den Häusern der Manager von AIG.