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Testwahl in Mazedonien

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Testwahl in Mazedonien

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Zu “Freien Wahlen” fordert dieser Videoclip in Mazedonien auf, wo 1,8 Millionen Menschen heute aufgerufen sind, einen Staatspräsidenten zu wählen, gleichzeitig finden Kommunalwahlen statt. Amtsinhaber Georgi Ivanov von den regierenden Konservativen liegt zwar nach Meinungsumfragen vorn, dennoch dürfte er im ersten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit der Stimmen verfehlen. Die Kandidaten unterscheiden sich vor allem in ihrer Haltung gegenüber Griechenland, das dem Land mit Verweis auf seine gleichnamige nordgriechische Provinz hartnäckig das Recht auf den Namen Mazedonien verweigert. Doch eigentlich geht es bei den Wahlen vor allem darum, dass sie friedlich und fair ablaufen und sich die Auseinandersetzungen vom letzten Jahr nicht wiederholen, als es anlässlich der Parlamentswahlen zu einem Toten und neun Verletzten kam. Denn faire Wahlen sind die Grundvoraussetzung dafür, dass die EU Beitrittsverhandlungen mit dem Land aufnimmt. Und der EU-Beitritt ist die Haupthoffnung dieses bitterarmen Landes mit mehr als 33 Prozent Arbeitslosen.