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Netanjahu koaliert mit der ultra-orthodoxen Schas

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Netanjahu koaliert mit der ultra-orthodoxen Schas

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Die Schas-Partei wird wohl Regierungspartei. Am Montag unterzeichnete Israels designierter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen Koalitionsvertrag mit den Ultraorthodoxen und kam damit der Regierungsbildung einen Schritt näher. Bei den Wahlen Anfang Februar hatte die rechte Likud-Partei von Benjamin Netanjahu 27 Sitze erhalten, einen weniger als die Mitterechtspartei Kadima von Tzipi Livni. Da Livni aber keine Chancen auf eine Mehrheitskoalition hatte, wurde Netanjahu mit der Regierungsbildung beauftragt. Heute wird Netanjahu Koalitionsverhandlungen mit der Arbeitspartei von Ehud Barak aufnehmen, mit 13 Sitzen in der Knesset die vierstärkste Partei. Falls Barak den Widerstand in seiner Partei gegen eine Koalition mit Netanjahu nicht brechen kann, wird Avigdor Liebermanns Stern heller leuchten. Der Chef der rechtsextremen Partei Israel Beitenu ist ohnehin schon mit im Boot.