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Wahlkampfauftakt in Ecuador

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Wahlkampfauftakt in Ecuador

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In Ecuador hat der Wahlkampf begonnen. Rafael Correa will am 26. April zum zweiten Mal Präsident des südamerikanischen Landes werden. In den Umfragen liegt er schon jetzt weit vorn. Mit über 40 Prozent scheint er der sichere Wahlsieger. Sein gefährlichster Kontrahent Alvaro Noboa, ein Bananenmagnat kommt bisher auf 14 Prozent. Seit Correas Amtsantritt im Januar vor zwei Jahren wuchs seine Beliebtheit in dem Maße, wie er sich für die arme Bevölkerung stark machte, wie er Kontrolle über große Industrieunternehmen gewann.

Mit Venezuelas Präsident Hugo Chavez verbindet den Präsidenten Ecuadors viel. Beispielsweise die gemeinsame Abneigung gegen die Vereinigten Staaten von Amerika. Gemeinsam legten sie sich auch vor einem Jahr mit Kolumbiens Präsidenten Alvaro Uribe an. Sie warfen ihn vor, die Rebellenorganisation FARC zu unterstützen. Hugo Chavez drohte sogar, gegen den Nachbarstaat militärisch vorzugehen, um die FARC zu besiegen.