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Mehr Verbraucherschutz bei Kosmetika.

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Mehr Verbraucherschutz bei Kosmetika.

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Die Europaabgeordneten haben in Straßburg den Verbraucherschutz in Europa verbessert. Künftig müssen Hersteller von Kosmetika genauer über die Zusammensetzung ihre Produkte informierten und dürfen nicht mehr mit irreführenden Aussagen werben. Hersteller müssen nun auf Etiketten erstmals auf Kleinstpartikel in ihren Produkten hinweisen, deren Wirkung auf die menschliche Gesundheit noch erforscht wird. Diese Nanopartikel können in tiefere Hautschichten und in die Blutbahnen eindringen. Die beschlossenen Bestimmungen können frühestens 2012 in Kraft treten.

2003 war dem Europaparlament eine wichtige Verbesserung in diesen Bereichen geglückt. Krebserregende, erbgutverändernde und fortpflanzungsschädliche Zusatzstoffe wurden aus den Schönheitsprodukten verbannt. Seit März dieses Jahres sind europaweit Tierversuche für die Entwicklung von kosmetischen Produkten verboten. Die Kosmetikindustrie erwirtschaftet in der EU jährlich mehr als 35 Milliarden Euro.