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20 Milliarden für Rumänien

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20 Milliarden für Rumänien

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Rumänien wird vom Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Union und anderen mit fast 20 Milliarden Euro unterstützt. Mehr als 12 Milliarden stellt allein der IWF durch einen zweijährigen Stand-by-Kredit zur Verfügung. Rumänien ist nach Lettland und Ungarn das dritte Land, dass vor dem Staatsbankrott gerettet werden muss. Jeffrey Franks vom IWF sagte: “Die internationale Hilfe ist notwendig, damit die Wirtschaft gestützt wird und die Finanzlücke überbrückt werden kann.”

Staatspräsident Traian Basescu hat die strengen Auflagen des Milliardenkredits akzeptiert, darunter auch die mittelfristige Rückkehr zu ausgeglichenen Finanzen und das Einfrieren der Löhne im Öffentlichen Sektor. Bis 2011 muß das Haushaltsdefizit wieder unter 3 Prozent liegen. Der Journalist Radu Tudor meinte: “Wir sind in der ökonomischen Krise. Einen Zusammenbruch könnte es im nächsten halben Jahr geben. Wir brauchen das Geld, um nicht nach der ersten Phase der Wirtschaftskrise zusammenzubrechen.” Die Europäische Union stellt bis zu 5 Miliarden Euro bereit. Ab Mai könnten die ersten Gelder fließen. Der IWF rechnet in diesem Jahr mit einer Schrumpfung der rumänischen Wirtschaft um bis zu 6 Prozent.