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Obama verteidigt Haushaltspolitik

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Obama verteidigt Haushaltspolitik

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US-Präsident Barack Obama versucht zwei Monate nach seinem Amtsantritt Zuversicht zu verbreiten: Zwar erlebten die USA derzeit eine “historische Krise”. Doch er sei sich sicher, dass die Amerikaner diese meistern würden und das Land zu langfristigem Wachstum zurückfinden werde, sagte er bei einer einstündigen Pressekonferenz in Washington. Man habe eine Strategie auf den Weg gebracht, um an allen Frinten gegen die Krise vorzugehen. Eine Strategie, um Arbeitsplätze zu schaffen und langfristig für Wirtschaftswachstum zu sorgen. Die ersten Fortschritte sehe man bereits. Zugleich rief Obama wenige Tage vor dem G20-Gipfel in London die internationale Gemeinschaft zu entschlossen Schritten im Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise auf: “Lasst uns das unternehmen, was notwendig ist, um die Weltwirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen”, so Obama. Zugleich dürfe es keinen Rückfall in den Protektionismus geben. Obama kämpft derzeit um die Zustimmung des Kongresses für einen Rekord-Jahreshaushalt 2010 in Höhe von mehr als 3,5 Billionen Dollar, um gegen die die Finanz- und Wirtschaftskrise vorzugehen. Dabei würde nach Angaben des Kongress-Rechnungshofs ein Fehlbetrag von 1,4 Billionen Dollar entstehen. Dies würde ein Rekord-Kreditaufnahme des Staates in Höhe von mehr als 13 Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts bedeuten.