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Treffen USA-NATO vor Jubiläum

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Treffen USA-NATO vor Jubiläum

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In gut einer Woche will die NATO ihr sechzigjähriges Bestehen feiern: Zur Vorbereitung war jetzt der Generalsekretär des Militärbündnisses, Jaap de Hoop Scheffer, in Washington.

Zu den Gesprächsthemen gehörten der Krieg in Afghanistan und das schwierige Verhältnis zu Russland. Man wolle gegenüber Russland einen Neuanfang, sagte der amerikanische Präsident Barack Obama. Gleichzeitig müsse man aber in ganz Europa klar zeigen, dass beitrittswillige Länder der NATO auch beitreten könnten. Größere Sorgen macht der NATO aber die Entwicklung in Afghanistan. De Hoop Scheffer sagt, zum Jubiläum sollte man nicht nur zurück auf die Erfolge blicken, sondern auch nach vorn. Und in Afghanistan gebe es immer noch große Probleme: Vieles laufe gut, vieles nicht. Auch Obama hat bereits eingestanden, dass man den Krieg in Afghanistan nicht gewinne. In den nächsten Tagen wollen die USA aber eine neue Strategie für den Feldzug vorstellen. Fest steht bereits seit längerem, dass siebzehntausend amerikanische Soldaten zusätzlich nach Afghanistan geschickt werden – also noch einmal etwa halb so viele, wie jetzt schon dort stationiert sind. Unterstützt werden sie von dreißigtausend Soldaten aus anderen Ländern. Die USA mahnen die Verbündeten aber dazu, ebenfalls Verstärkungen zu schicken.