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Selbstmordanschlag in Moschee

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Selbstmordanschlag in Moschee

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Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Pakistan sind nach Angaben eines Behördensprechers mindestens 45 Menschen getötet worden. Bis zu 80 Menschen seien verletzt, hieß es. Die Hilfskräfte suchen weiter nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen, erklärte ein Sprecher.

Der Sprengsatz explodierte während des Freitagsgebets. Rund 300 Gläubige hatten sich im Gotteshaus in der Ortschaft Bagiari versammelt. Der Anschlag ereignete sich in der Khyber-Stammesregion an der Grenze zu Afghanistan. Dies schwer zugängliche Gelände gilt als ein Rückzugsgebiet für Taliban und Al-Kaida-Kämpfer. “Der Attentäter kam zu Fuß und sprengte sich während es Gebets in die Luft”, sagte der Chef der Gemeindeverwaltung. Zu den Hintergründen des Anschlages gibt es bisher keine Erkenntnisse.