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Massenproteste vor G20-Gipfel

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Massenproteste vor G20-Gipfel

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Fünf Tage vor dem G20-Gipfel in London demonstrierten rund 35.000 Menschen in der britischen Hauptstadt, um mehr soziale Gerechtigkeit angesichts der Weltwirtschaftskrise zu fordern. Die Demonstranten zogen durch die Londoner Innenstadt, vorbei am Amtssitz des Premierministers und versammelten sich schließlich im Hyde Park.

Kritik an den führenden Industrienationen kam unter anderem von der Hilfsorganisation Oxfam: “Es wird enorme Anstrengungen erfordern, bis alles wieder so ist, wie es einmal war”, so eine Sprecherin. “Aber das genügt nicht. Es bietet sich im Augenblick eine echte Chance, etwas Neues zu schaffen — einen globalen Anreiz für umweltbewusste Politik. Ich bin der Meinung, das ist eine realistische Option.” Kleinere Demonstrationen gab es auch in Frankreich. Mehrere hundert Kapitalismusgegner protestierten in der Pariser Innenstadt. In der Nähe der Börse demontierten sie symbolisch ein Steuerparadies. In Berlin beteiligten sich etwa 15.000 Menschen an einer Demonstration. Am Rande der Veranstaltung kam es zu Ausschreitungen. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen. Auch in der Finanzmetropole Frankfurt wurde gegen den Kapitalismus protestiert.