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Generalstreik gegen Regierungspolitik

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Generalstreik gegen Regierungspolitik

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Griechenland steht still. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und die des privaten Sektors haben zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen und sprechen von einer Beteiligung von 100 Prozent. Sie protestieren gegen die Politik der konservativen Regierung von Ministerpräsident Costas Karamanlis, die zwar ein Hilfspaket für die angeschlagenen Banken im Land in Höhe von 27 Milliarden Euro aufgelegt hatte, bei den sozial Schwachen aber weiter spart. Eine Anwältin meinte, die Forderungen der Gewerkschaften seien angemessen. Es gebe ein gesellschaftliches Problem. Das gehe alle an, ob sie nun entlassen worden seien oder nicht. Es werde irgendwann an Jedermanns Tür klopfen. Auf Athens Straßen ging am Morgen nichts mehr. Der Streik im öffentlichen Nahverkehr zwang die Menschen in die Autos. Die U-Bahnschächte blieben ebenfalls geschlossen, in den Schulen fiel der Unterricht aus. Im Luftverkehr wurden 190 In- und Auslandsflüge gestrichen. Auch die Hafenarbeiter streikten, zahlreiche Fährverbindungen fielen aus.