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Lenins Arsch weggesprengt

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Lenins Arsch weggesprengt

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In Sankt Petersburg, dem früheren Leningrad, ist in der Nacht zum Mittwoch ein Sprengstoffanschlag auf die berühmte Statue des Revolutionsführers Wladimir Lenin verübt wurden. Nach Polizeiangaben wurden 400 Gramm TNT im Inneren der Bronzestatute vor dem Finnischen Bahnhof gezündet. Das Ergebnis: im Hintern des Revolutionsführers klafft ein rund ein Meter großes Loch. Verlezt wurde niemand.

“Wir werden das Denkmal in altem Glanz wiederherstellen”, verspricht Wladimir Timofeew vom Städtischen Skulpturenmuseeum. Am Finnischen Bahnhof war Lenin im April 1917 bei der Rückkehr aus dem Exil in der Schweiz angekommen. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Rußlands Kommunisten sprachen von einem “Terrorannschlag” und forderten Taucher zum Schutz des legendären Kreuzers “Aurora”. Vor allem unter Senioren herrscht Entrüstung über derartigen “Vandalismus”; ein junger Mann, der unerkannt bleiben wollte, fand das ganze “cool”.