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Weniger Proteste am Gipfeltag

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Weniger Proteste am Gipfeltag

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Auch am eigentlichen Gipfeltag haben Kriegs- und Kapitalismusgegner ihre Proteste fortgesetzt. In den Docklands, nahe dem Konferenzzentrum, forderten sie “Jobs statt Bomben”.

Insgesamt gingen aber weniger Demonstranten auf die Straße als bei den gewalttätigen Krawallen am Vortag. Die Polizei nahm im Zusammenhang damit 80 weitere Menschen vorübergehend fest. Ein Todesfall soll mit den Protesten nichst zu tun haben. “Weg mit Waffen und Krieg, das brauchen wir nicht, alle Kriege gehen jetzt ums Öl, das Öl, das wir nicht verbrennen sollten”, forderte ein Demonstrant. Das ExCel Centre im Osten Londons war weiträumig abgesperrt. Doch auch in der City, dem Bankenviertel in der Innenstadt, gingen die Proteste weiter. Der französische Fassadenkletterer Alain Robert enthüllte am Lloyds-Hochhaus ein Plakat zum Klimaschutz. Hundert Monate blieben zur Rettung des Planeten, so Robert. Er wurde festgenommen.