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Proteste gegen NATO-Gipfel: 300 Festnahmen

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Proteste gegen NATO-Gipfel: 300 Festnahmen

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Die Spitzenpolitiker der NATO-Staaten werden mit Protesten empfangen. Nach den nächtlichen Ausschreitungen war es in der Straßburger Innenstadt am Morgen ruhig. Dort, sowie auf deutscher Seite, in Baden-Baden und Kehl, gilt höchste Sicherheitsstufe. Mehr als 10.000 Polizisten sind in Frankreich im Einsatz, auf der deutschen Seite des Rheins sogar 15.000.

Bei einer Demonstration von NATO-Gegnern war es in Straßburg gestern zu Ausschreitungen gekommen. Einige hundert Demonstranten zerstörten Bushaltestellen und zündeten Mülleimer an. Die Polizei setzte Tränengas ein. Ein deutscher Fotograf wurde verletzt. 300 Menschen wurden vorübergehend festgenommen. Mehr als 100 Kriegsgegner saßen am Morgen noch immer in Polizeigewahrsam. Ein kleinerer Protestmarsch in Baden-Baden verlief friedlich. Dort ist für heute eine Kundgebung geplant. Morgen soll dann in Straßburg eine Großdemonstration stattfinden.