Eilmeldung

Eilmeldung

Tote bei Schießerei und Geiselnahme in USA

Sie lesen gerade:

Tote bei Schießerei und Geiselnahme in USA

Schriftgrösse Aa Aa

Mindestens 13 Menschen sind nach offiziell noch nicht bestätigten Medienberichten bei einer Geiselnahme in den USA getötet worden, weitere befinden sich vermutlich noch in der Gewalt des Täters. Die Lage bleibt unübersichtlich. Ein Mann asiatischer Herkunft drang in die Büros einer Organisation für Immigranten in Binghamton im Staat New York ein und schoss um sich. Er soll mit einem Präzisionsgewehr bewaffnet sein und hält bis zu 40 Menschen in seiner Gewalt. Einem Fernsehsender zufolge ist die Geiselnahme möglicherweise inzwischen beendet worden. Das Gebäude ist von Scharfschützen umstellt, das Viertel wurde weiträumig abgesperrt. Das FBI entsandte ein Vermittlungsteam. Zwei Männer wurden aus dem Gebäude abgeführt, nach einem dritten Verdächtigen soll gesucht werden. 20 Menschen hatten das Gebäude zuvor verlassen können. Einige sollen sich im Keller versteckt haben und mit den Sicherheitskräften in Kontakt stehen. Von mindestens 26 Verletzten ist die Rede. Die Hintergründe der Tat sind bislang völlig unklar. Die Organisation, in der sich das Geiseldrama abspielt, die American Civic Association, hilft Zuwandern bei der Eingliederung mit Sprachkursen und Unterstützung bei bürokratischen Formalitäten. Sie hat den Ruf eines sicheren Ortes für die Immigranten, die häufig aus ihrer Heimat fliehen mussten.