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Blutbad in den USA

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Blutbad in den USA

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Die Vereinigten Staaten sind erneut von einem Massaker erschüttert worden. Ein schwer bewaffneter Geiselnehmer erschoss in einem Sozialzentrum für Einwanderer 13 Menschen und richtete sich dann selbst per Kopfschuss. Polizeiangaben zufolge handelte es sich bei dem Todesschützen um einen Asiaten.

Die Gewalttat fand in Binghampton statt, einem Ort etwa 200 Kilometer nordwestlich von New York. Der 42-Jährige betrat mit zwei Handfeuerwaffen das Gebäude der American Civic Associaton und eröffnete sofort das Feuer. Matt Ryan, Bürgermeister von Binghampton, erklärte: “Es ist schwer für die Angehörigen der Opfer. Viele von ihnen stammen nicht aus Amerika. Wir wollen sichergehen, dass sie fair und korrekt behandelt werden. Also, bezeugen Sie den Familien Respekt.” Zeitweise hielt der Täter mehr als 40 Menschen in seiner Gewalt. Damit sie nicht fliehen konnten, hatte er die Hintertür mit seinem Auto blockiert. Einige der Geiseln konnten sich im Heizungsraum im Keller verstecken. US-Präsident Barack Obama, der beim Nato-Gipfel in Europa weilt, äußerte sich geschockt und tief betrübt über die neuerliche Bluttat.