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Heftige Gipfelproteste zu Land und zu Wasser

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Heftige Gipfelproteste zu Land und zu Wasser

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In Straßburg tobt der Protest zu Land und zu Wasser, die Luft schwer von Tränengas und Blendgranaten. Trotz des massiven Sicherheitsaufgebots schafften es mehrere Gruppen, im Inneren der elsässischen Hauptstadt zu demonstrieren. Andere besetzten die Zufahrtsstraße zum Tagungsort. Sie protestierten zunächst friedlich mit Trommeln, Pfeifkonzerten und “Nein zu NATO”-Bannern.
 
Dann aber lieferten sie sich Straßenschlachten mit der Polizei. Es flogen Steine. Einige Demonstranten wurden nach Angaben der NATO-Gegner durch Gummigeschosse verletzt. Mehrere hundert von ihnen hatten es bis auf knapp 200 Meter an den Tagungsort heran geschafft. Insgesamt sollen bis zu 3000 Demonstranten in der Straßburger Innenstadt unterwegs gewesen sein. Die Polizei, mit dem dreifachen Aufgebot präsent, nahm erneut 25 Menschen in Gewahrsam.
 
Auf dem Rhein nahm die deutsche Polizei acht Taucher fest, die zur Fußgängerbrücke nach Kehl durchschwimmen wollten. Zur heutigen Großdemonstration erwarten die Veranstalter bis zu 60.000 Teilnehmer.