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Hintergründe des Geiseldramas in den USA unklar

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Hintergründe des Geiseldramas in den USA unklar

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Wieder trauert Amerika um die Opfer eines Blutbades: 13 Menschen starben an diesem Freitag durch die Kugeln eines Geiselnehmers im Bundesstaat New York, bevor der Mann sich selbst erschoss.

Er war um 10.15 Uhr Ortszeit in Binghamton gut 250 Kilometer nordwestlich von New York in ein Sozialzentrum eingedrungen, das Zuwanderer betreut, und hatte sofort das Feuer eröffnet. Sein Motiv ist bislang völlig unklar. Ein pakistanischer Taliban behauptete später, dahinter zu stecken, doch blieb dies unbestätigt. Der Täter hatte zwischenzeitlich laut Polizei etwa 40 Menschen als Geiseln in seiner Gewalt. Einige konnten sich im Keller des Gebäudes verstecken. Ein Augenzeuge erzählt: “Die Sicherheitskräfte sind ins Gebäude gegangen, dann kam ein Zivilist heraus, zusammengekrümmt, er wurde von zwei Leuten getragen und sofort in einen Krankenwagen gebracht.” Der Täter war nach ersten Ermittlungen selbst vietnamesischer Einwanderer. Erst Anfang März hatten die USA ein weiteres Blutbad beklagt: Damals tötete ein Amokläufer im Bundesstaat Alabama zehn Menschen und sich selbst.