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Uneinigkeit über neuen NATO-Chef

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Uneinigkeit über neuen NATO-Chef

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Einig schritten sie Seit’ an Seit. Die Regierungschefs aus Frankreich, Dänemark, Deutschland und der USA. Das war`s dann auch schon. Bei den bilateralen Gesprächen des NATO-Jubiläumsgipfels kamen sie in der Frage ihrer wichtigsten Personalie nicht voran. Die Türken leisten Widerstand gegen den Dänen Anders Fogh Rasmussen, der neuer NATO-Generalsekretär werden soll. Für seine Ernennung ist ein Konsens aller 28 Bündnispartner notwendig.

Und noch mehr ist nötig. “ Wenn die NATO beliebig wird, ist sie nichts mehr wert. Es ist doch klar, dass wir unsere Rolle, unsere Verantwortung im 21. Jahrhundert neu definieren müssen. Der Prozess kommt jetzt in Gang”, so US-Präsident Barack Obama. Klar ist bisher nur, dass die Beziehungen zu Russland verbessert werden sollen. Und dass die US-Regierung neue und mehr Anstrengungen in Afghanistan von ihren Verbündeten verlangt. Dass hören diese wiederum nicht so gerne. Heute also entscheidet sich, ob das hochoffizielle Treffen etwas gebracht hat oder vergeigt wurde.