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Raketenstart sorgt weltweit für Kritik

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Raketenstart sorgt weltweit für Kritik

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Der Raketenstart Nordkoreas hat weltweit für Kritik gesorgt. US-Präsident Barack Obama sagte, das sei eine klare Verletzung der UN-Resolution.

Die Rakete flog nach Angaben aus Tokio über den Nordteil Japans hinweg, die Raketenstufen seien dann anscheinend ins Meer gestürzt. Das Regime in Pjöngjang hatte zuvor erklärt, es wolle einen Satelliten in die Erdumlaufbahn bringen. Doch Japan, die USA und Südkorea gehen davon aus, dass Nordkoreas Diktator Kim Jong Il neue Raketentechnik erproben will. In diesem Fall soll es sich um eine Rakete vom Typ Taepodong gehandelt haben. Diese hat eine theoretische Reichweite bis zur US-Westküste. Der japanische Ministerpräsident betonte, er habe angeordnet, die Sicherheit seiner Nation zu verstärken und die Bemühungen, Informationen zu sammeln, weiter zu intensivieren. Diese würden dann sofort übergeben werden. ´ Japan beantragte beim Weltsicherheitsrat eine Dringlichkeitssitzung. Allerdings hatte Nordkorea mit dem sofortigen Ausstieg aus den Verhandlungen über ein Ende seines Atomwaffenprogramms gedroht, sollte der Rat den erneuten Raketenstart kritisieren.