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Ausmaß der Verwüstung noch unklar

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Ausmaß der Verwüstung noch unklar

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Das Beben hatte sein Epizentrum nördlich der Regionalhauptstadt der Abruzzen, L`Aquila. Der fast 30 Sekunden lang dauernde Erdstoß in fünf Kilometern Tiefe war auch im rund 100 Kilometer entfernten Rom spürbar.

Das Beben war das letzte und stärkste einer ganzen Reihe, die am Sonntag und Montag um L´Aquila gemessen wurden. Nur langsam wird das ganze Ausmaß der Verwüstung sichtbar. Ganze Wohnblocks klappten zusammen, wie Kartenhäuser und die Lage bleibt weiter dramatisch. Noch immer wird die Region von Nachbeben erschüttert. Nach neuesten Schätzungen sind mindestens 10.000 Gebäude zerstört worden. Die Suche nach den Verschütterten in den Trümmern geht weiter. Bewohner gruben mit bloßen Händen und unterstützten die erschöpften Feuerwehrleute und andere Helfer. Jedoch behindern Trümmer auf den Straßen von L´Aquila und anderen Orten das Vorankommen der Rettungsmannschaften. Das einzige Krankenhaus der rund 70.000 Einwohner-Stadt ist beschädigt. Die Verletzten werden auf der Straße behandelt und mit Hubschraubern in die Krankenhäuser der Region gebracht. Viele konnten jedoch immer noch nicht behandelt werden.