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Demonstrationen gegen Obama

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Demonstrationen gegen Obama

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Vor der Ankunft von US-Präsident Barak Obama in der Türkei haben in Ankara und Istanbul mehrere tausend Menschen gegen die US-Politik im Nahen Osten demonstriert. Auf den Transparenten war zu lesen, “Wir wollen dich nicht” und “Obama, geh’ zurück nach Hause”. Cengiz Akatar vom EU-Seminar der Unversität Bahcesehir versucht die Proteste gegen den auch in der Türkei beliebten US-Präsidenten zu erklären: “Die türkische Öffentlichket hat eine sehr negative Meinung von der US-Regierung, der bisherigen Regierung. Obama muß dagegen ankämpfen und er wird Erfolg haben”, ist sich Akatar sicher.

Die von Obama angekündigte Verstärkung des US-Truppen in Afghanistan und die Forderung nach einem stärkeren Engagement der NATO in Afghanistan sorgen in der Türkei für Unruhe. “Obamas Besuch steht in Zusammenhang mit der Rolle der Türkei im Nahen Osten. Das neue NATO Konzept würde die Türkei in kriegerische Konflikte verwickeln. Deshalb ist das ein gefährlicher Besuch”, meint ein Demonstrant in Istanbul. Auch dass Washington nichts gegen das Vorgehen der Israelis gegen die Palestinenser unternimmt, stößt bei vielen Türken auf Unverständnis. Seit der US-Invasion im Irak sind die türkisch-amerikanischen Beziehungen deutlich abgekühlt. Ankara verweigerte damals die Stationierung von Bodentruppen.