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Obama will engere Beziehungen mit der Türkei


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Obama will engere Beziehungen mit der Türkei

Bei seinem Besuch in der Türkei hat US-Präsident Obama den Wandel der Türkei zu einem modernen Land gewürdigt und dem Land engere Beziehungen angeboten.

Nach einer Kranzniederlegung am Grab von Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der türkischen Republik besuchte Obama noch das Mausoleum Atatürks ins Ankara. Anschließend traf Obama auf den Präsidenten der Türkei, Abdullah Gül. “Es war ein ausgesprochen produktives Treffen, und es hat mir Mut gemacht, dass wir – wenn wir auf diesem Weg weitermachen – nicht nur unsere beidseitigen Beziehungen verbessern können, sondern dass wir eine Brücke bauen werden, zwischen der muslimischen Welt und dem Westen”. Wegen der Frage einer Journalistin wurde auch der Völkermord an den Armeniern zum Thema bei der Pressekonferenz. “Wir hatten früher keine Beziehungen zu Armenien und unser Ziel ist es, diese Beziehungen zu normalisieren, wie der US-Präsident soeben gesagt hat. Wir haben einige Gespräche begonnen, und wir hoffen auf einen guten Ausgang dieser Gespräche”. In Ankara und Istanbul demonstrierten hunderte Menschen gegen den Besuch von Barack Obama. Sie fordern unter anderem, dass Washington die Türkei nicht als Korridor für den Abzug seiner Truppen aus dem Irak nutzt. Außerdem warfen sie den USA vor, die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen toleriert zu haben.

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