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Aufwachen nach dem Alptraum

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Aufwachen nach dem Alptraum

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Die Überlebenden des Erdbebens haben die erste Nacht überstanden. Aber mehrfach erschütterten Erdstöße das Katastrophengebiet und verängstigten die Überlebenden.

Viele von ihnen schliefen in Zelten in Parks und auf Fußballplätzen, die die Rettungsmannschaften aufgebaut hatten. Aber es war kalt: Die Temperatur fiel auf unter vier Grad. Der Rest des Landes versucht den Betroffenen Trost zu spenden: “Wir sind bei euch”, titelt Il Messaggero. Mindestens 50.000 Menschen sind nach Angaben des Zivilschutzes obdachlos, andere Quellen sprechen von bis 70.000. Die meisten Abruzzesen haben L`Aquila mit ihrem wichtigsten Hab und Gut verlassen. Was zurückbleibt ist eine Geisterstadt. Die Mehrzahl der Betroffenen versuchte, die Region zu verlassen, um bei Freunden oder Familienangehörigen unterzukommen. Manche schliefen aber einfach nur im Auto.