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Schwere Rezession in der Währungsunion

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Schwere Rezession in der Währungsunion

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Der Abschwung in der Eurozone ist schlimmer als erwartet. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die 15 Länder mit der Gemeinschäftswährung tief in die Rezession getrieben. Die Wirtschaftsleistung brach zwischen Oktober und Dezember 2008 um 1,6 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal ein. Dies teilte das EU-Statistikamt Eurostat in Luxemburg mit.

Die Verbraucher schränkten ihre privaten Konsumausgaben entsprechend ein. Die Ausgaben des Staates leisteten hingegen einen positiven Beitrag. Der Bau weist weiterhin die schwächste Investitionsneigung unter den Hauptwirtschaftsbereichen auf. Auch die Autobauer sind stark von der Rezession betroffen. Die Kreditsperre im Bankensektor zog auch die Automobilbranche in der Eurozone nach unten. Ein weiterer Grund für den Abschwung ist der extrem schwache Export. Die Ausfuhren schrumpften um 6,7 Prozent. Die aktuelle Rezession in der Eurozone ist der stärkste Einbruch seit Gründung der Währungsunion.