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Italien rückt zusammen. Mehr als 5000 Helfer suchen in den Trümmern weiter nach Überlebenden, es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. 48 Stunden lang soll noch gesucht werden – “bis zur Gewissheit, niemanden mehr lebend bergen zu können”, wie Regierungschef Silvio Berlusconi es formulierte. Morgen werde man dann mit der extrem schwierigen Aufgabe beginnen, die Häuser zu inspizieren, die nicht eingestürzt seien. Die bergige Landschaft der Abruzzen erschwert die Arbeit der Bagger und Kräne, viele Häuser sind auch angesichts drohender Nachbeben einsturzgefährdet. Aus dem ganzen Land reisen inzwischen Helfer an, wenige nur kommen aus dem Ausland. Berlusconi bedankte sich für die vom Ausland angebotene Hilfe. “Aber wir haben uns entschlosssen, sie abzulehnen”, so der Regierungschef. “Wir verfügen selbst über die nötigen Mittel, um zu reagieren. Wir sind ein stolzes Land, ein Wohlfahrtsstaat.” Aus der Luft sieht man das ganze Ausmaß der Zerstörungen in der Region. Seit dem Erdstoß in der Nacht zum Montag wurden mehr als 280 Nachbeben bis zur Stärke von 4,8 gezählt. Sie verursachen weitere Schäden und lösen immer wieder Panik in der Bevölkerung aus.