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Schweres Nachbeben in Mittelitalien

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Schweres Nachbeben in Mittelitalien

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Ein schweres Nachbeben hat die Menschen im mittelitalienischen Katastrophengebiet in Angst und Schrecken versetzt. Die Stöße von der Stärke 5,6 waren gestern abend auch in der 100 Kilometer entfernten Hauptstadt Rom zu spüren.

Zwei Tage nach dem Hauptbeben stieg die Zahl der Toten auf 250. In der schwer betroffenen Stadt L’Aquila und mehreren Orten der Umgebung stürzten bei dem Nachbeben weitere Häuser ein, sowie auch Teile der Basilika und des Bahnhofs. Mit Baggern und Kränen, aber auch mit bloßen Händen beseitigen die Rettungsmannschaften Trümmer, um Verschüttete zu bergen. Eine 20-Jährige konnte nach 42 Stunden aus den Trümmern befreit werden. Sie hatte in einem Hohlraum eines eingestürzten Hauses überlebt. Während der Nacht wurden weitere fünfzehn Menschen tot geborgen. Nach Ansicht der Behörden wird die Zahl der Todesopfer noch weiter ansteigen.