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Anti-Terror-Chef von Scotland Yard zurückgetreten

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Anti-Terror-Chef von Scotland Yard zurückgetreten

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Nach einer schweren Sicherheitspanne ist in Großbritannien der Anti-Terror-Chef von Scotland Yard, Bob Quick, zurückgetreten. Quick hatte sich mit geheimem Dokumenten über eine geplante Razzia gegen al-Kaida-Anhänger fotografieren lassen. Auf dem Foto, das zahlreiche Zeitungen auf der ersten Seite brachten, trägt Quick ein gut sichtbares Schriftstück mit dem Vermerk “geheim” unter dem Arm, auf dem brisante Angaben über eine laufende Anti-Terror-Überwachung inklusive der geplanten Festnahmen zu lesen waren. Premierminister Gordon Brown sagte, Quick habe sich entschuldigt. Er habe am Morgen mit ihm gesprochen und sei sehr betroffen gewesen über die Entschuldigung für dessen Fehltritt. Man dürfe nicht vergessen, dass die Polizei die Verdächtigen erfolgreich festgenommen habe. Was in den nächsten Tagen geschehe, sei Sache polizeilicher Ermittlungen. Bei den eilig vorgezogenen Razzien am helllichten Tag nahm die Polizei gestern im Nordwesten Englands zwölf Männer fest. Sie sollen nach unbestätigten Angaben Terroranschläge in Manchester geplant haben. Die Polizei teilte mit, die Verdächtigen befänden sich in Untersuchungshaft und würden weiter befragt. Elf von ihnen seien aus Pakistan, verfügten über Studenten-Visa und hielten sich erst seit kürzerer Zeit in Großbritannien auf. Ein Festgenommener soll Brite sein.