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Britischer Anti-Terror-Chef Quick zurückgetreten

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Britischer Anti-Terror-Chef Quick zurückgetreten

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Nach einer Sicherheitspanne ist der Anti-Terror-Chef von Scotland Yard, Bob Quick, zurückgetreten.

Quick war gestern von Pressefotografen abgelichtet worden, als er in der Downing Street geheime Papiere über eine laufende Anti-Terror-Überwachung unter dem Arm trug. Auf dem Foto waren Angaben über eine laufende Anti-Terror-Überwachung lesbar – und über damit verbundene geplante Festnahmen. Wegen des Fotos mussten Terrorfahnder eilig und ausnahmsweise bei Tageslicht Razzien einleiten, bei denen unter anderem in Manchester und Liverpool mehrere hundert Ermittler eingesetzt waren. Dabei wurden zwölf Verdächtige hauptsächlich pakistanischer Nationalität festgenommen, die im Besitz von britischen Studentenvisa sind. Sie sollen Kontakte zur Terrororganisation El Kaida haben. Zur Stunde werden die zwölf noch verhört. Das Verteidigungsministerium hatte zuvor versucht, die britischen Medien von der Veröffentlichung abzuhalten. Da das Foto aber vielen Medien vorlag und auch im Ausland verbreitet wurde, entschlossen sich die Ermittler zu der vorgezogenen Aktion, die insgesamt als Erfolg bewertert wurde.