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Großzügiges Übernahmeangebot

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Großzügiges Übernahmeangebot

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Die Bundesrepublik Deutschland hat den nächsten Schritt zur Verstaatlichung der Hypo Real Estate eingeleitet.

Mit einem freundlichen Übernahmeangebot zehn Prozent über dem Mindestpreis will der Bund den Aktionären des maroden Immobilien-Finanzierers den Ausstieg schmackhaft machen. Eine Insolvenz der Hypo Real Estate hätte kaum abschätzbare Auswirkungen auf die Märkte, begründete der Bund das Angebot. Der Kurs der Aktie der Hypo Real Estate ging daraufhin zweistellig in die Höhe. Sollten die Aktionäre – voran der amerikanische Großinvestor J.C. Flowers – nicht auf das Angebot von 1,39 Euro je Aktie eingehen, will der Bund die Bank verstaatlichen – dann aber zum gesetzlichen Mindestpreis von 1,26 Euro. Noch ist unklar, wie sich J.C. Flowers verhalten wird. Flowers kontrolliert fast 25 Prozent. Insgesamt will der Bund 290 Millionen Euro bieten. Ein guter Deal für die Aktionäre, doch für einen wird es teuer: den Steuerzahler.