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Kaum noch Hoffnung auf Überlebende in L'Aquila

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Kaum noch Hoffnung auf Überlebende in L'Aquila

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Drei Tage nach dem schweren Erdbeben in den Abruzzen schwinden die Chancen, weitere Überlebende zu finden. Nach Angaben der Carabinieri wurden mehr als 270 Menschen getötet. Am Karfreitag wird ein Staatsakt für die Erdbebenopfer stattfinden, das Requiem wird der Bischof der weitgehend zerstörten Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila zelebrieren.

Italiens Profi-Fußballer werden am Tag der Nationalen Trauer den Ball ruhen lassen. Die angesetzten Partien der Serie B wurden abgesagt. In der kommenden Woche wollen die Clubs der ersten und zweiten Liga eine Benefizaktionen für die Erdbebenopfer planen. Das Beben hatte am Montag in der Umgebung von L’Aquila mehrere tausend Häusern zerstört oder beschädigt. Wie viele Menschen noch unter den Trümmern liegen, ist unklar. Der italienische Innenminister kündigte an, die Suchaktionen bis Ostern fortzusetzen. Kritik gibt es an der Baupraxis. Selbst der Staat, tadelt La Stampa habe nicht erdbebensicher gebaut: die Präfektur liegt in Trümmern, Poliklinik und Gefängnis mussten evakuiert werden.