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Zahl der Toten nach Erdbeben in Italien weiter gestiegen

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Zahl der Toten nach Erdbeben in Italien weiter gestiegen

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Drei Tage nach dem schweren Erdbeben in Mittelitalien haben starke Nachbeben die Bewohner der Region am Morgen erneut in Angst und Schrecken versetzt. Die Zahl der tot geborgenen Menschen stieg weiter an: Nach Angaben der Behörden kamen durch die Erdstöße insgesamt mehr als 270 Menschen ums Leben.

Unterdessen besuchte Staatspräsident Giorgio Napolitano die weitgehend verwüstete Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila. Das Beben hatte am Montag in der Umgebung von L’Aquila mehrere tausend Häusern zerstört oder beschädigt. Wie viele Menschen noch unter den Trümmern liegen, ist unklar. Der italienische Inneminister kündigte an, die Suchaktionen bis Ostern fortzusetzen. Unterdessen wird immer mehr Kritik an der Baupraxis laut. Selbst der Staat habe nicht erdbebensicher gebaut, heißt es in der italienischen Presse: die Präfektur von L’Aquila liegt in Trümmern, Poliklinik und Gefängnis mussten evakuiert werden. Am Karfreitag wird ein Staatsakt für die Erdbebenopfer stattfinden, das Requiem wird der Bischof der weitgehend zerstörten zelebrieren.