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Anti-Terror-Einsatz fortgesetzt

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Anti-Terror-Einsatz fortgesetzt

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Nach dem Rücktritts des obersten Terrorfahnders von Scotland Yard, Bob Quick, suchen die Behörden in Norwestengland weiter nach Verdächtigen. Gestern waren 12 Männer festgenommen worden, die dem Terrornetzwerk al-Qaida angehören sollen. Elf von ihnen kamen als Studenten aus Pakistan. Aus beschlagnahmten Fotos geht hervor, dass möglicherweise schon bald Anschläge bevorstanden, unter anderem auf eine Diskothek und ein Einkaufszentrum in Manchester. Der pakistanische Hintergrund der Festgenommenen sorgt nun für eine neue Kontroverse. Premierminister Gordon Brown forderte die pakistanische Regierung auf, im Kampf gegen den Terrorismus enger mit Großbritiannien zusammenzuarbeiten. Chris Grayling, Innenminister im Schattenkabinett der konservativen Opposition, sagte, dass Studenten-Visa von Terroristen missbraucht würden, um deren Leute ins Land zu bringen. Die Vorschriften müssten verschärft werden. Die Regierung sei nun seit einem Jahrzehnt im Amt und es habe wegen der zahlreichen Gesetzeslücken viele Missbrauchsfälle gegeben. Das System müsse endlich wasserdicht gemacht werden. Seit den Anschlägen vom 7. Juli 2005 auf die Londoner U-Bahn und einen Bus mit mehr als 50 Toten herrscht in Großbritannien erhöhte Terrorgefahr. Die Polizei vereitelte seitdem mehrere Anschläge.