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Rebellenangriff in Peru

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Rebellenangriff in Peru

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In Peru sind bei Rebellenangriffen 13 Soldaten ums Leben gekommen. Nach Angaben aus Lima waren Militäreinheiten in Hinterhalte sogenannter Narco-Terroristen geraten. Dabei handelt es sich um Mitglieder der maoistischen Bewegung Leuchtender Pfad, die mit Drogen handelt. Den Behörden zufolge waren es die schwersten Zwischenfälle seit mehr als einem halben Jahr. Gewalt müsse der Vergangenheit angehören, sagte Ministerpräsident Yehude Simon. Die Rebellen töteten Soldaten und Polizisten, doch weder Armee noch Polizei könnten besiegt werden. Die Überfälle ereigneten sich in der Region Ayacucho, die wegen des Drogenhandels berüchtigt ist. Zu Beginn der neunziger Jahre zählten etwa 10.000 Kämpfer zu der Bewegung Leuchtender Pfad. Bombenangriffe in Lima fanden fast täglich statt. Auch kontrollierten die Rebellen weite Teile Perus. 2006 wurde ihr Anführer Abimael Guzman zu lebenslanger Haft verurteilt. Zum harten Kern zählen heute auf nur noch rund 500 Rebellen.