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Schwächere Proteste - Übergriffe auf Demonstranten

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Schwächere Proteste - Übergriffe auf Demonstranten

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In Georgien haben sich die Proteste gegen Präsident Michail Saakaschwili abgeschwächt. Nur rund zehntausend Oppositionsanhänger demonstrierten in Tiflis vor dem Parlament, der Fernsehzentrale und der Residenz des Staatschefs. Sie werfen ihm eine autoritäre Amtsführung vor und geben ihm die Schuld am russischen Einmarsch im vergangenen August. Heute, am Sonntag vor dem georgischen Osterfest, sollen die Proteste unterbrochen werden.

Für Montag aber erwartet Nino Burdschanadse – langjährige Parlamentspräsidentin und frühere Saakschwili-Vertraute – viele Demonstranten, auch aus dem Umland, trotz des Drucks der Regierung. Diese bedrohe die Menschen. Die Opposition aber werde so lange demonstrieren, bis der Präsident zurücktrete. Die Opposition gibt der Regierung die Schuld an einem Einbruch in ihrem Büro. Vor dem Parlament sollen zudem mehr als 50 Schläger die Demonstranten angegriffen haben. Saakschwili hat einen Rücktritt abgelehnt. Die Regierungsgegner sind uneinig darüber, ob sie sein Gesprächsangebot annehmen sollen.