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Traurige Ostern in L'Aquila

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Traurige Ostern in L'Aquila

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Helfer verteilten Schokoladeneier – gespendet unter anderem vom Pabst – doch es blieb ein trauriges Osterfest für die Menschen von L’Aquila. Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi kam zu einer Ostermesse dorthin. Er versicherte den Erdbebenopfern, dass die Regierung sie nicht im Stich lassen werde. Man werde alles tun, um die Leute so schnell wie möglich wieder aus den Zelten heraus zu bekommen und ihnen eine komfortable Unterkunft zu verschaffen, versprach Berlusconi.

In den 32 Zeltstädten der Bebenregion wurden improvisierte Altäre für Osterfeiern aufgebaut. Wegen zahlreicher Nachbeben nimmt die Zahl der Obdachlosen aber weiterhin zu. Die Staatsanwaltschaft in L’Aquila nahm Ermittlungen wegen Pfusch am Bau auf, da auch viele neuere Häuser durch das Beben eingestürzt sind. Derzeit sind mehr als 20000 Obdachlose in den Zeltstädten untergebracht. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 294.