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Ostermarsch gegen Bombodrom in Brandenburg

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Ostermarsch gegen Bombodrom in Brandenburg

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Tausende Menschen haben mit einer traditionellen Osterwanderung gegen den geplanten Bomben-abwurfplatz der Deutschen Bundeswehr in Nordbrandenburg protestiert. Zu dem Protestmarsch gegen das “Bombodrom” kamen nach Angaben der Veranstalter 10.000 Menschen in das Gebiet bei Wittstock. An mehreren weiteren Orten gab es kleinere Aktionen. Die Tradition der Ostermärsche reicht in die Fünfziger Jahre zurück. Er sei seit den 90er Jahren dabei, sagte ein Demonstrant auf dem Marsch gegen das Bombodrom. Für ihn sei es eine Möglichkeit, seinen Wunsch nach einer friedlichen Welt auszudrücken. Am Samstag hatten nach Angaben der Organisatoren rund 7000 Menschen in 30 Städten demonstriert. Die Ostermärsche seien eine sinnvolle Art der Freizeitgestaltung, sagte eine junge Frau. Aber es sei noch viel mehr zu tun! Am Ostermontag sind zum Abschluss in weiteren Städten Aktionen geplant, größere Kundgebungen in Frankfurt, Hamburg und Nürnberg. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der bisherigen Resonanz: Gegenüber dem Vorjahr habe die Beteiligung leicht zugenommen, sagte ein Sprecher des Ostermarschbüros.