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Mehr menschliche Kontakte mit Kuba begrüßt

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Mehr menschliche Kontakte mit Kuba begrüßt

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Die mit der Aufhebung der Reisebeschränkungen für Exil-Kubaner eingeleitete Wende in der US-Kubapolitik wird von den Menschen in Miami und Havanna begrüßt. Präsident Obama hatte die von der Regierung Bush noch verschärften Reisebeschränkungen für Exil-Kubaner vollständig aufgehoben.

“50 Jahre Embargo, all die Schwierigkeiten haben doch nichts gebracht! Viele haben Angehörige auf der anderen Seite. Das einzige, was zählt sind die menschliche Kontakte”, findet ein Exil-Kubaner auf Verwandtenbesuch in Havanna. Zwar bleiben die Reise-Beschränkungen für die meisten US-Bürger ebenso bestehen, wie das Handelsembargo, doch stehen auch hier die Zeichen auf Wandel. “Wir wollen den Informationsfluß nach Kuba und unter den Kubanern fördern. Nach bestehendem US-Recht können wir das, indem wir US-Telkommunikationsunternehmen erlauben auf der Insel Dienste anzubieten”, erläutert Dan Restrepo vom Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses. Im US-Kongress mehren sich die Stimmen, die weitergehende Lockerungen der Kubapolitik verlangen. Die US-Handelskammer unterstützt diese Bestrebungen. Das Embargo bezeichnete sie als einen “50 Jahre alten Misserfolg”.