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Philips in der Krise

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Die Finanzkrise hat nun auch den niederländischen Elektronikkonzern Philips fest im Griff. Nach der Lichttechnik und der Konsumelektronik musste die bislang resistente Medizintechnik Einbußen hinnehmen. Eine Besserung ist dank US-Präsident Barack Obama nicht in Sicht. Er will das US-Gesundheitswesen zu massiven Einsparungen zwingen. Der dadurch gestiegene Preisdruck belastet Philips.

Unterm Strich verzeichnete das Unternehmen im ersten Quartal insgesamt einen Nettoverlust von 59 Millionen Euro. Besonders in der Konsumelektronik leidet Philips unter der mangelnden Kauflust. Der Umsatz in dieser Sparte brach binnen eines Jahres um ein Drittel ein. Angesichts der unsicheren Konjunkturlage intensiviert der Konzern sein Sparprogramm. Es soll statt 400 Millionen nun mindestens 500 Millionen Euro im Jahr bringen. Ob deshalb mehr Stellen als die bereits angekündigten 6.000 wegfallen sollen, ist noch unklar.