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Wende bei Kubapolitik

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Wende bei Kubapolitik

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US-Präsident Barack Obama leitet eine Wende in der Kubapolitik seines Landes ein. In einem ersten Schritt hob er alle Reisebeschränkungen für Exilkubaner auf. Diese hatte sein Amtsvorgänger George W.Bush vor fünf Jahren verhängt. Außerdem dürfen Exilkubaner nun künftig ihren Verwandten auf der kommunistischen Karibikinsel Geld schicken. Welche Hoffnungen Obama damit verbindet, erklärte der Sprecher des Weißen Hauses. Robert Gibbs sagte: “Für alle die, die in Kuba an demokratische Werte glauben und für Menschenrechte eintreten. Präsident Obama glaubt, mit diesen Maßnahmen in Kuba diese Ziele erreichen zu können.”

Obama hatte bereits im Wahlkampf eine Änderung der Kubapolitik versprochen. In Havanna freuen sich die Menschen. Dazu meinte ein Taxifahrer: “Das ist gut. Meine Firma wird bessere Geschäfte machen können und dadurch verdienen wir mehr. Das ist gut.” Washington müsse noch mehr tun, meinte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, mit Blick auf das seit fast 50 Jahren bestehende Kuba-Embargo. Obama wird noch diese Woche zu einem Treffen mit lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs zusammenkommen.