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Weitere Finanzspritzen nicht ausgeschlossen

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Weitere Finanzspritzen nicht ausgeschlossen

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Um die Bürger wieder in Kauflaune zu bringen, hat die spanische Regierung weitere Konjunkturhilfen nicht ausgeschlossen. Spanien stellte bisher 70 Milliarden Euro zur Ankurbelung der Wirtschaft bereit.

Vergangene Woche entließ Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero seinen Wirtschaftsminister Pedro Solbes. Er hatte sich gegen weitere Finanzspritzen ausgesprochen. Den Posten bekam Elena Salgado, die an den Finanzmärkten wenig bekannt ist. Spanien hat mit 15,5 Prozent die höchste Arbeitslosenquote in der EU, besonders betroffen ist das Baugewerbe. Seit Beginn der Krise hat sich die Zahl der Menschen ohne Job fast verdoppelt. Experten warnen, die Arbeitslosenquote könnte auf mehr als 20 Prozent steigen.