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Zwei Tote nach Protesten in Bangkok

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Zwei Tote nach Protesten in Bangkok

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In der Nacht zum Dienstag hatten sich rund 5.000 Demonstranten hinter Barrikaden verschanzt. Die Protestaktionen im Regierungsviertel der thailändischen Hauptstadt hatten bereits Ende März begonnen. Am vergangenen Samstag hatten Rothemden in Pattaya ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Region verhindert. Danach verhängte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva den Ausnahmezustand über Bangkok und einige angrenzende Provinzen. Doch die Lage eskalierte. Beschlagnahmte Waffen und Brandsätze könnten Beweise dafür sein, dass die Demonstrationen gesteuert waren. Dazu aufgerufen hatte der im Exil lebende frühere Regierungschef Thaksin Shinawatra. Am Montag arteten die Proteste aus und es kam zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Ein Bus wurde gekapert und gegen die Soldaten gesteuert. Schüsse fielen. Wer die Verantwortung für die beiden Todesopfer trägt, ist unklar. Nach Angaben der Regierung kamen die tödlichen Schüsse aus den Reihen der Demonstranten.