Eilmeldung

Eilmeldung

Lage der UBS weiter prekär

Sie lesen gerade:

Lage der UBS weiter prekär

Schriftgrösse Aa Aa

Die Schweizer Großbank UBS plant einen weiteren massiven Arbeitsplatzabbau. Zur Generalversammlung in Zürich gab die neue Unternehmensführung am Mittwoch bekannt, bis Ende 2010 8700 Stellen zu streichen. Seit Jahresbeginn sind bereits 1600 Stellen weggefallen. Vom drastischen Stellenabbau ist jetzt auch die Schweiz stark betroffen, in der Eidgenossenschaft gehen 2500 Arbeitsplätze verloren, das sind knapp zehn Prozent des derzeitigen Personalbestands.

Im ersten Quartal erwirtschaftete die UBS einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro. Verantwortlich sind weitere Abschreibungen und Rückstellungen für Kreditrisiken. Die Lage der UBS ist nach wie vor äußerst prekär, im Gegensatz zu Konkurrenten wie Wells Fargo und Goldman Sachs, die mit positiven Quartalszahler überraschten. Vor allem nachdem die UBS sich bereiterklärte, Kundendaten an US-Behörden zu übermitteln, kam es zu massiven Abflüssen von Kundeneilagen. Im ersten Quartal zogen internationale Kunden mehr als 15 Milliarden Euro ab. Die wichtige Kernkapitalquote fiel unter 10 Prozent.