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Hafen-Blockade wird fortgesetzt

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Hafen-Blockade wird fortgesetzt

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Die Fischer im Norden Frankreichs wollen ihre Hafen-Blockaden fortsetzen. Damit wollen sie hörere Fangquoten erreichen. Auch nach einem vierstündigen Gespräch mit Fischereiminister Michel Barnier zeigten sich die Fischer enttäuscht.

Denn Barnier erklärte, die Fangquoten könnten nicht erhöht werden, weil die Europäische Kommission sich gegen eine Erhöhung der im Dezember festgelegten Quoten ausgesprochen hat. Gleichzeitig stellte er Staatshilfen in Höhe von 4 Millionen Euro in Aussicht. Die Fischer blockieren seit Dienstag die Häfen von Calais, Dünkirchen und Boulogne-sur-Mer. Ein französisches Gericht verlangte bereits ein Ende der Blockade, die britische Fährgesellschaft P and O stellte Schadenersatzforderungen. “Das ist eine totale Blockade. Wir sollten 30 mal am Tag in jede Richtung fahren, mit Tausenden von Lastwagen und Autos an Bord, aber alles ist gestoppt. Es ist verrückt” Die Situation ist nicht für alle so dramatisch. Einige britische Urlauber können der Blockade sogar etwas abgewinnen: “Wir haben zu Essen, zu Trinken und solange die Sonne scheint…” Mitglieder der französischen Fährgesellschaft SeaFrance kündigten unterdessen an, sie würden ab heute aus “Solidarität” auch den Tunnel unter dem Ärmelkanal blockieren.