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Kreml: "NATO-Manöver in Georgien ist Provokation"

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Kreml: "NATO-Manöver in Georgien ist Provokation"

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Russland hat die NATO aufgefordert, ein für Mai geplantes Manöver in Georgien abzusagen oder zu verschieben. Russland sieht in der Militärübung eine Provokation. Außenminister Sergei Lawrov erklärte, es sei unwahrscheinlich, dass “die Komplizenschaft der NATO mit dem georgischen Regime die richtigen Signale aussende an die, die sich ernsthaft um Stabilität auf dem Kaukasus bemühten”.

Nach NATO-Angaben werden rund 1300 Soldaten aus 19 Staaten Anfang Mai an einer Stabsübung und in der zweiten Maihälfte an einer Feldübung teilnehmen. Die Manöver, an denen auch mehrere Nicht-NATO-Staaten teilnehmen, finden auf einem Übungsgelände in Vaziani östlich der Hauptstadt Tiblissi statt. Russland und Georgien hatten im vergangenen Sommer um die abtrünnige Region Südossetien einen mehrtägigen Krieg geführt.