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Bundesregierung erschwert Zugriff auf Kinderpornografie

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Bundesregierung erschwert Zugriff auf Kinderpornografie

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In Deutschland wird der Zugriff auf Kinderpornografie im Internet erheblich erschwert. Spätestens in sechs Monaten werden Nutzer, die solche Seiten anklicken, ein rotes Stopp- Schild oder eine vergleichbare Warnung sehen. Fünf große Internetanbieter unterzeichneten in Berlin auf Initiative der deutschen Familienministerin Ursula von der Leyen eine entsprechende Vereinbarung mit dem Bundeskriminalamt. Thomas Ellerbeck von Vodafone sagte, diese Maßnahme sei auf Kinderpornografie begrenzt und werde nicht auf andere Sektoren und Segmente ausgeweitet. Die Anbieter seien keine Internet-Polizei. Familienministerin von der Leyen sagte, Kinderpornografie sei “Vergewaltigung von Kindern vor laufender Kamera” und bedankte sich bei den Anbietern. In Berlin demonstrierten rund 150 Vertreter von Internet-Verbänden und Datenschützer gegen die Vereinbarung. Sie warnten vor “Internet-Zensur”.